viele umwege bis der druck beginnt.... wie kann ich dem abhelfen?
bei einem neuen druckauftrag erscheint am bs:
warten auf hotend 175 grad; 8sek: referenzfahrt; 32sek: warten auf bett; 42sek: absorbieren wärme (vermutlich düse warum auch immer) und geht in der anzeige von stopp auf überspringen und zählt 6 minuten zurück, dh 6 minuten geschiet gar nichts ausser dass die düse kalt ist. danach wird die düse wider aufgeheizt und der druck beginnt. wenn ich überspringe beginnt die weitere vorbereitung zum druck:
die düse wird auf 245 grad aufgeheizt dann abgekühlt auf 175 grad, dann beginn mit dem vermessen des druckbereich. danach wird die düse abgekühlt auf 60 grad, bevor dan wieder aufgeheizt wird auf 245 grad und der druck mit der düsenteinung beginnt (PrtSc)
Einstellungen:
Version slicer 2.9.4
Firmware 6.4.0
Filament: Drucker pet g; Slicer Filament drucktemp 245 grad leerlauf 195grad bett 80grad
RE: viele umwege bis der druck beginnt.... wie kann ich dem abhelfen?
In dem du im Slicer die Start-Sequenz anpasst? Dort sind die ganzen Heiz-Befehle mit den Temperaturen doch hinterlegt. Die dort hinterlegten Profile sind allgemeingültige für die verschiedensten, um ein "Easy" Einstieg zu ermöglichen. Die klappen soweit immer. Bei Bestimmten Materialien, wie z.b. Poly Support sind Sie aber z.b. zu schnell und zu "kalt" - kommt immer wieder zu Ladefehlern, weil es zu schnell und damit zu "Kalt" versucht wird, durch zu pressen. Ebenso bei Wechseln für den Supportdruck zwischendrin...
Gruß, Digibike
RE: viele umwege bis der druck beginnt.... wie kann ich dem abhelfen?
Hallo Digibike
Danke für die umgehende Info.
Da einge Probleme erst mit der 6.4 Version aufgetreten sind, habe ich wieder die 6.2.6 aufgespielt. Uebrig bleibt die lästige 6 Min. Pause....
Am Code habe ich mich nicht getraut herum zu schrauben....
Gruss
huk
huk
RE: viele umwege bis der druck beginnt.... wie kann ich dem abhelfen?
Gern geschehen. Kein Problem. Der ist aber sehr gut dokumentiert. Einfach mal einlesen bei den einzelnen Sequenzen, die der Slicer zum starten, Layerwechsel und Ende, zufügt. Die neue FW kam ja nicht ohne Grund...
RE:
Am Code habe ich mich nicht getraut herum zu schrauben....
GCode ist mit Hilfe von KI und Lesen im Internet einfacher als du denkst.
Da wir hier ja Erfahrungen austauschen möchte ich gerne dir meinen Ablauf beschreiben:
- Betttemperatur hochfahren. Drucke viel technische Filamente als standard 100 Grad
- Toolhead aufnehmen lassen und die Düse unten reinigen - das geht auch ohne Vorheizen bei gehärteten Düsen
- Düse auf 200 Grad vorheizen
- Ich lass den Drucker im Gehäuse noch locker 10 Minuten stehen
- Dann sende ich die Datei zum Drucken
- Er legt natürlich gleich los , weil ja schon alles temperiert ist
- Nozzle Cleaning wird übersprungen weil Düse ist ja schon sauber
- Absorb Heat muss er auch nicht machen weil er ja schon durchgewärmt ist.
Wenn ich die Zeit stoppe von Druckbeginn bis Druckstart sind es, je nach Bauteilgröße, im Schnitt 5-8 Minuten.
Ich habe in der Signatur einen angepassten G-Code für meinen XL.
Gruß Jan